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ArchivFlügel klein

Gedanken, Legenden, Poetisches …  immer mal wieder neu …

 

Klängen und Musik ist in allen Kulturen von Beginn aller Zeiten an große Kraft zugesprochen worden von Wissenschaftlern aller Richtungen, Künstlern, Philosophen, Medizinern und Heilern, spirituellen Lehrern und Meistern. Vieles deutet darauf hin, dass wir an einer Zeitenwende stehen, die uns allen ins Bewußtsein hebt und zur praktischen Anwendung im alltäglichen Leben zur Verfügung stelle, was früher nur von den Weisen erkannt wurde.

Vielfältige Klänge sind um uns herum, jeder Ton ist bereits da, bevor wir ihn singen. Aber wenn wir ihn singen, werden wir uns seiner bewußt, seiner Schönheit und Kraft und seiner Bedeutung, seinem Sinn für den Moment im “Jetzt”, und den wir wahrnehmen jenseits der Welt der Worte.

Sowieso ist alles bereits da, nur wissen wir nicht um den uns zur Verfügung stehenden Reichtum. Kreativität ist das bewußte Entdecken und Ausdrücken von dem, was immer schon da war – in uns und um uns herum, im Mikro sowie im Makrokosmos.  Wir sind diejenigen, die die Welt ins Licht holt – in unser bewußtes Erleben und bewußte Verwandeln!

Singen ist in diesem Sinne Transformation selbst.

Im Gesang kreieren und feiern wir gleichzeitig diesen Moment! Jetzt!

A.Engel, gepostet zu Ostern 2012

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“Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist.”
Victor Hugo

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“Musik ist die Medizin der Zukunft”
Edgar Cayce, USA 1877-1945

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“Durch das Ohr dringen die Töne in das Innere der Seele.
Sie können durch ihre Gestalten und Zusammenhänge
den Menschen nicht nur bilden und formen,
sondern ihn auch beieinflussen -
zum Guten oder zum Bösen.”
Platon 247 v.Chr

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Heute eine persiche Legende, die über Musik und die Seele erzählt:

Gott machte eine Statue aus Ton und formte den Ton nach seinem Bilde.

Die Seele sollte in diese Statue eingehen, aber die Seele wollte nicht gefangen sein, denn es liegt in ihrer Natur, dass sie fliegend ist und frei. Sie will nicht begrenzt und gebunden sein. Der Körper ist ein Gefängnis und die Seele wollte dieses Gefängnis nicht betreten.

Da bat Gott seine Engel, Musik zu spielen. Und als die Engel spielten, wurde die Seele ekstatisch bewegt. Und in dieser Ekstase, um die Musik noch klarer und unmittelbarer empfangen zu können, betrat sie den Körper.

War es die Seele, die den Körper betrat, als sie dieses Lied hörte? Oder war in Wirklichkeit die Seele selbst das Lied?

(erzählt nach Hafiz, einem großen Poeten und Geschichtenerzähler des alten Persiens)