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Om Zeichen

 

Jeder Mensch hat einen
persönlichen Grundton

 

Om Zeichen


Jede Stimme hat ein
einzigartiges
Frequenzspektrum

 

Om Zeichen

 

Gesundheit ist Harmonie
Krankheit heisst:
aus der Harmonie gefallen

 

Om Zeichen

Inhalt der Seite

Der individuelle GrundtonFlügel klein

DER PERSÖNLICHE GRUNDTON

Jeder Mensch hat einen individuellen Grundton und ein ganz einzigartigen Stimmklang, der von jedem anderen Individuum unterschieden ist. Die eigene natürliche Stimme zu finden auf der Grundlage des eigenen Grundtones ist ein Anliegen im NADA YOGA und natürlich auch im Dhrupad.

Übungen des NADA YOGA mit dem persönlichen Grundton können viel helfen bei verschiedensten Problemen mit der Stimme wie z.B. chronischer Heiserkeit, aber auch bei Problemen mit dem Hören (>> Tinnitus).

 

GRUNDTONBESTIMMUNG

Grundtonbestimmungen werden auf verschiedene Weise und mit verschiedenen Techniken. Inzwischen gibt es natürlich auch diverse computergestützte Programme zur Bestimmung des persönlichen Grundtones und der Ober- oder Nebentöne, die in jeder Stimme mitschwingen. So werden in der Logopädie und verschiedenen Stimmtherapien Grundtonbestimmungen gemacht auf Basis der Sprechstimme. Gesanglehrer orientieren sich in der Regel nach verschiedenen Anforderungen eines Bühnengesanges.

NADA YOGA versteht sich als ein Weg ganzheitlicher Heilung und Vervollkommnung, den ich zuallererst gehe, um mit mir und meiner Welterfahrung “in Einklang” zu kommen…  Meine Arbeit basiert dabei auf meinen Erfahrungen aus dem Dhrupad Gesang und Erkenntnissen des indischen Physikers und Musikwissenschaftlers Vemu Mukunda.

 

DER GRUNDTON im NADA YOGA

Sa (vollständig: “Sadja”) ist der Schöpferklang aller anderen Töne der Tonleiter und entspricht auf musikalischer Ebene dem Urklang AUM, dem heiligsten aller Mantras des Ostens – oder NADA, der hörbaren Form des Urklanges. Es ist der Ton, der alle anderen Töne in sich birgt, aus dem sie alle entstehen und am Schluss wieder in ihn eingehen. Das Sa webt wie die weiße Leinwand des Malers den klingenden Hintergrund, auf dem alle anderen Töne erst ihre Wesen, ihre Farben entfalten.

Traditionell wird der Grundton von der Tampura gespielt. Sie webt einen feinen Klangteppich mit unendlich vielen Obertönen, aus denen sich die sieben Swaras  der natürlichen Tonreihe entfalten.  Die “Sieben Töne des Lichts” setzen sich also aus Tonverhältnissen der Obertonreihe zusammen  – ganz so, wie sie als harmonisierendes Ordnungsprinzip in der ganzen Natur, im Kosmos und natürlich auch im Körper jedes Menschen vorhanden sind.

 

LAUSCHEN AUF DEN GRUNDTON – EINE HEILENDE ERFAHRUNG

Das bloße Lauschen auf den “Drone”, den Grundton, wirkt bereits wohltuend und heilsam. Es ist das Grundprinzip von Stimmtherapien nach dem Nada Brahma Prinzip. Durch das ständige Lauschen und “sich einstimmen” auf den Grundton entsteht ein tiefes Gefühl von “zuhause ankommen” und “verbunden Sein” und wir entwickeln “rasa” – eine körperliche Wahrnehmung des Klanges.

Diese Praxis kann Verstand und Intuition, Emotionen und logischer Ratio, Oben und Unten, Außen und Innen und damit zwischen den beiden Gehirnhälften in Einklang zu bringen, was zur Erfahrung einer tiefen Ruhe, Ausgeglichenheit führen kann: Dhyana – dem Zustand höchster Konzentration.

 

STIMMPRAXIS AUF BASIS DES GRUNDTONES

Um die meditative und heilende Wirkung der natürlichen Stimme zu erfahren, ist im NADA YOGA ist neben der Bestimmung des individuellen Grundtones natürlich mindestens genauso wichtig, was ich ich und wie.

Traditionell wurde in Indien sehr viel Wert gelegt auf die Einhaltung der Regeln von Raga und Tala, wozu ein intensives Lauschen und “sich einstimmen” gehört. Auch eine sattvige Lebensführung ist traditionell von hoher Bedeutung. Dabei entwickelt der Schüler einen so feinen Hörsinn, dass sich der richtige, individuelle Stimmansatz auf natürliche Weise einstellt. Der Lehrer “hört” an dem Ton, welche Chakras, Nadis aufmerksame Paris brauchen. Das Wort “Stimmtechnik” ist erst durch die Begegnung mit der westlichen Musik in Indien entstanden. Ramakant Gundecha spricht dagegen von “voice-culture” – also “Stimmkultur“, was einen eher umfassenden und organischen Ansatz in sich trägt.

 

STIMMKULTUR IM NADA YOGA

Das “wie” des Singens ist entscheidend dafür, dass wir in der Lage sind, den ”raga“ zum Leben zu erwecken mit der richtige Intonation und “rasa” und “bhava” (übersetzt in etwa: Stimmung und Ausdruck). Dafür muss die Stimme so geübt werden, dass sie in der Lage ist, die Energie aller Nadis und Chakras gleichermaßen zu nutzten. Dadurch kann die Stimme unser Energiezentren harmonisieren (align) und den Fluss des Prana von Blockaden regulieren, harmonisieren, reinigen, aktivieren und die Energie aufsteigen lassen. Wenn das im Sänger geschieht, ist es für den (geübten) Zuhörer hörbar und fühlbar. Dann wirkt der Gesang heilend für Sänger und Publikum zugleich.

So wie nicht jede lang gehaltene Körperstellung eine Yoga-Asana mit ihren besonderen Wirkungen auf das feinstoffliche System, so ist auch nicht jeder Stimmansatz geeignet, den Fluss des Prana zu regulieren…